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L'Œuvre de Jaumont

L'Œuvre de Jaumont

In Malancourt-la-Montagne, nordwestlich von Metz, hat sich dieses Museum am Rand der Steinbrüche niedergelassen, aus denen seit Jahrhunderten der berühmte Jaumont-Stein gewonnen wird – jener goldene Fels, der der Kathedrale und den Fassaden der Stadt ihren Honigton verleiht. Zu sehen ist das monumentale Werk des Bildhauers Antoine Dyduch, aus diesem sonnenfarbenen Stein gehauen. Ein stiller, abgelegener Ort, der saisonal geöffnet ist und ein wenig Mühe verlangt.

Der Stein, der Metz färbte

Der Jaumont-Stein ist ein Kalkstein in der Farbe von Ocker und Gold, seit der Antike in den Steinbrüchen von Malancourt-la-Montagne gebrochen. Er verleiht Metz seine unverkennbare farbliche Einheit: die Kathedrale Saint-Étienne, die Wälle und unzählige Fassaden der Innenstadt sind aus ihm errichtet. "Sonnenstein" genannt, beflügelte er die Fantasie von Steinmetzen wie Künstlern. Das Museum inszeniert dieses Material ganz nah an seiner Quelle, unmittelbar neben den Steinbrüchen, die es lieferten.

Das monumentale Werk von Antoine Dyduch

Das Museum zeigt das Werk des Bildhauers Antoine Dyduch, ein romanisch inspiriertes Ensemble aus Jaumont-Stein: Figuren, Portale, religiöse und symbolische Motive wie "das Tor des Seins". Der Künstler führt die Besucher mitunter selbst, was dem Rundgang einen persönlichen, meditativen Ton verleiht, eher dem eines Künstlerhauses als eines klassischen Museums. Man kommt für das Material, die Hand des Bildhauers und den Dialog zwischen dem heimischen Stein und einer geistigen Inspiration.

Ein ruhiger Besuch, abseits von Metz

Das Museum liegt beim Weiler Saint-Hubert in Malancourt-la-Montagne, etwa zwanzig Autominuten nordwestlich von Metz. Es öffnet saisonal und zu begrenzten Zeiten, daher sollte man vor der Abfahrt anrufen oder die offizielle Website prüfen und den Besuch im Voraus planen. Der Lohn ist ein ruhiger Moment, fern vom Trubel der Stadt, im Kontakt mit einem Stein, der auf seine Weise die Geschichte der ganzen Region Metz erzählt.

Infos pratiques

Adresse : Ecart St Hubert, 57360 Malancourt-la-Montagne

Site / plus d'infos

Questions fréquentes

Was ist der Jaumont-Stein?

Ein goldener Kalkstein, seit der Antike in Malancourt-la-Montagne gebrochen. "Sonnenstein" genannt, verleiht er Kathedrale und Fassaden von Metz ihre Honigfarbe.

Was gibt es im Museum zu sehen?

Das monumentale, romanisch inspirierte Werk des Bildhauers Antoine Dyduch aus Jaumont-Stein: Figuren, Portale und symbolische Motive. Der Künstler führt mitunter selbst durch die Ausstellung.

Wann und wie kann man es besuchen?

Das Museum liegt in Malancourt-la-Montagne, außerhalb von Metz, und öffnet saisonal zu begrenzten Zeiten (insbesondere sonntagnachmittags). Rufen Sie an oder prüfen Sie die offizielle Website vor der Anreise.

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